Nordhorner Männerchor begeistert
Musiker und Sänger überzeugen 250 Besucher mit heiter-beschwingtem Auftritt

 

gn NORDHORN. Zu einem sommerlichen Konzert hatte der Nordhorner Männerchor in die Kreuzkirche eingeladen. Das Konzert wurde zusammen mit einem Blechbläserensemble aus Neugnadenfeld dargeboten. Trotz zahlreicher anderer Veranstaltungen waren an die 250 Freunde der Chor- und Blasmusik gekommen.

 

 Während das Bläserensemble die „festliche Intrada“ von Th. Rieger spielte, betraten die fast 50 Sänger den Kirchenraum. Mit den Evergreens „Heimweh“ und „Butterfly“ eröffnete der Chor seine vierstimmig gesungenen Liedvorträge. Spätestens mit dem Song „Die kleine Kneipe“ stellten Chor und Publikum eine Verbindung her, die das komplette Konzert über hielt. Bläsergruppe und Chor wechselten jeweils nach zwei   bis drei Vorträgen. Unter der Leitung von Werner Zwick spielten die Bläser gekonnt Stücke in gefühlvoller, aber auch instrumentaler Klangfülle mit Titeln wie „Alles was Odem hat“ bis „Probealarm“.

 

 Mit dem bekannten Lied „Ein bisschen Freude braucht der Mensch“ trat Werner Ickerott mit seiner dunklen, sonoren Stimme vor das Publikum und erhielt für seine gelungene Darstellung ausgiebigen Beifall. Alle Liedvorträge von Chor und Solisten wurden von der gefühlvoll intonierenden Pianistin Quinte Breukers begleitet.

 

 Als Höhepunkt des Konzerts darf man die drei Lieder aus dem Musical „Les Misérables“ bezeichnen. Der Dirigent  des Männerchores, Raymond Breukers, hatte drei bekannte, aber doch recht unterschiedliche Lieder aus diesem Musical gewählt und für den Männerchor bearbeitet.

 Das erste Lied „Ich hab geträumt vor langer Zeit“ wurde von Wolfgang Ziegemeyer als Solist sehr gefühlvoll vorgetragen.

 Mit dem zweiten Lied konnte Rudolf Böhmer als kurioser Wirt mit „Herr im Haus“ besonders glänzen. Beide Solisten wurden mit besonders starkem Beifall belohnt.

 Das dritte Lied beschreibt die Arbeiteraufstände von 1830 in Paris. „Das Lied des Volkes“ ist ein flammender Appell für die Schaffung einer gerechteren Gesellschaft  und für die Bekämpfung der Armut. Hier konnte der große Männerchor seine Stärken besonders gut demonstrieren.

 

 Das Lied „Dankeschön und auf Wiederseh’n“ erklang vor der Verteilung der Blumensträuße und Dankesworte an Dirigent, Klavierbegleitung und das virtuose Blechbläserensemble.

 Die Zuhörer waren begeistert von diesem gelungenen Konzertabend und dankten mit lang anhaltendem Applaus, der den Chor zu zwei Zugaben aufforderte. Mit den Liedern „Heute beginnt der Rest deines Lebens“ und „Adieu, mein kleiner Gardeoffizier“ endete das angenehme Konzert.

 

Zum Schluss erhob sich das gesamte Publikum zum Ausdruck der Begeisterung von den Plätzen.

 

© Grafschafter Nachrichten - 24.06.2017

 

 

 

Männerchor ehrt verdiente Chorsänger

Weihnachtsfeier bei Bonke

NORDHORN. Zu seiner Jahresabschlussfeier hatte der Nordhorner Männerchor kurz vor Weihnachten wieder eingeladen. Alle aktiven und passiven Mitglieder mit ihren Damen waren eingeladen in den weihnachtlich geschmückten Saal des Hotels Bonke. Bei Glühwein, Kaffee und Tee und speziell für dieses Fest zubereitetem Gebäck ließ man das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren.

 

Unter der Leitung des Dirigenten Raymond Breukers sang der Chor verschiedene Weihnachtslieder, die zum Teil für diesen Abend eingeübt und bei den beiden vorangegangen Adventskonzerten nicht aufgeführt wurden.

 

Obwohl der Nordhorner Männerchor erst seit zwei Jahren besteht, wurden insgesamt sechs Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Chorgesang geehrt. Die Mitgliedschaft bezieht sich nicht auf die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Chor, sondern auf die Mitgliedschaft in Chören, die dem Deutschen Chorverband angeschlossen sind.

 

Wolfgang van Es, stellvertretender Vorsitzender im Kreischorverband Emsland/ Grafschaft Bentheim, war nach Nordhorn gekommen, um die Ehrungen vorzunehmen. Wolfgang van Es hatte für jeden geehrten Sänger eine Laudatio vorbereitet, die er in humorvollen Worten vortrug.

 

Hendrik Schafierus erhielt für 50-jährige aktive Mitgliedschaft im Chor die goldene Ehrennadel. Karl-Friedrich Soyke ist seit 60 Jahren aktiver Sänger, konnte aber die goldene Sängernadel noch nicht entgegennehmen, weil er von seinem neuen Wohnort in Süddeutschland an diesem Wochenende nicht nach Nordhorn kommen konnte. Außerdem erhielten diese beiden Jubilare mit der Ehrennadel eine Urkunde des Deutschen Chorverbandes.

 

Theodor Abraham wurde mit der goldenen Sängernadel für 40 Jahre Chorzugehörigkeit, Karl Lütkes mit der silbernen Chornadel für 25 Jahre ausgezeichnet. Für jeweils 10-jährige aktive Chormitgliedschaft wurden Heinz Albrink und Bernhard Niederste- Hollenberg mit der bronzenen Nadel geehrt.

 

Im weiteren Verlauf des Abends wurden gemeinsam von allen Festteilnehmern bekannte und beliebte Weihnachtslieder gesungen sowie humorvolle Geschichten und Gedichte von verschiedenen Sängern vorgetragen.

 

© Grafschafter Nachrichten

27. 12. 2016

 

 

 

Lieder zur Weihnachtszeit

Stimmungsvolles Konzert des Nordhorner Männerchores

gn NORDHORN. Zu einem bemerkenswerten Erlebnis gestaltete sich kürzlich das Adventskonzert des Nordhorner Männerchores in der lutherischen Kreuzkirche. Die knapp fünfzig Sänger hatten sich mit ihrem Dirigenten im Altarraum aufgestellt und begannen ihre Vorträge mit dem bekannten Lied „O du fröhliche“. Nach einer kurzen Begrüßung folgte das vierstimmig gesungene „Denn es ist Weihnachtszeit“.

 

Wolfgang Ziegemeyer als Solist sang mit klarer Stimme sehr harmonisch das Lied „O Heil’ge Nacht“. Der Chor stellte bei diesem Lied unter Beweis, dass er auch die leisen Töne von piano bis pianissimo gekonnt beherrscht.

 

Gemeinsam mit den Zuhörern wurde „Kommet ihr Hirten“ angestimmt. Ein weiterer Höhepunkt folgte mit einem Damentrio aus den Niederlanden. Der Ohrwurm „Im weißen Winterwald“ erhielt durch den Solisten Wolfgang Ziegemeyer und dem Männerchor eine ganz besondere Note. „Fröhliche Weihnacht überall“ sangen Zuhörer und Chor gemeinsam.

Mit sehr kultivierten Stimmen sang das Trio „ Adeste Fideles“. Als gut gelungen muss man die folgende Liedbearbeitung und Ausführung bezeichnen. Der Männerchor sang jeweils eine Zeile des alten Weihnachtsliedes „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ und die Damen folgten mit einer Zeile des englischen Liedes „The Rose“. Arrangiert hatte dieses reizvolle Zusammenspiel der Dirigent Raymond Breukers.

Dem sehr engagierten Leiter des Chores, Raymond Breukers aus Losser, gebührt Dank für die Gesamtleitung, die Bearbeitung der Notensätze und nicht zuletzt für das einfühlsame Klavierspiel – mal dezent unterstützend, aber auch kraftvoll, wo es nötig war.

 

„Transeamus usque Bethlehem“ ist ein schlesisches, weihnachtliches Chorwerk. Werner Ickerott trug die Kantate in lateinischer Sprache sehr gekonnt vor. Der Chor, quasi als Engelsstimmen, setzte später mit dem Gloria ein. Sehr einfühlsam sang der Chor „Das ewige Lied“.

 

Die Besucher waren begeistert von dem bunten Querschnitt durch die Fülle der Advents- und Weihnachtslieder. Das Damen- Trio und der Männerchor wurden mit entprechendem Applaus belohnt. Der herzliche Beifall brachte den Zuhörern noch eine Zugabe. Zusammen mit den drei Damen wurde „Stille Nacht, Heilige Nacht“ in einem besonderen Arrangement gesungen. 

 

© Grafschafter Nachrichten

16.12.2016