138 Jahre Männerchor

 

Der Männergesangverein „Eintracht“ Schüttorf feiert am Sonnabend, 28. Oktober, sein 138. Stiftungsfest. Der Vorstand verspricht einen musikalisch hochwertigen Abend.

Ab 20 Uhr werden die Sänger unter Leitung von Inge Brillemann neue Stücke präsentieren. Außerdem wird die Damengruppe „Adhoc“ ihr Können unter Beweis stellen.

 

Der Kreischorverband Emsland-Grafschaft Bentheim wird seinen Repräsentanten
Wolfgang van Es entsenden, um verdiente Ehrungen der Chormitglieder vorzunehmen, wie Manfred Voger, Schriftführer des Männergesangvereins mitteilt.

 

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Oktober 27, 2017

Schüttorfer Sänger sagen altem Lokal ade

Inge Brillemann führt Chor als Dirigentin

hd SCHÜTTORF. Das Lokal Steggewentze schließt im April, künftig werden sich die Sänger im Restaurant und Hotel Nickisch treffen, wie eine Abstimmung entschied. Im Einvernehmen hatte sich der Verein im vergangenen Juni von Dirigent Rob Zieverink getrennt, da ihn persönliche Aufgaben künftig stark in Beschlag nehmen. Dass Inge Brillemann seine Nachfolge antrat, war für den Verein laut Vorstand ein glücklicher Umstand. Sie hat den Chor musikalisch weiterstrebend und zukunftsträchtig in das neue Jahr geführt. Die neue Dirigentin setzte schon bei der Durchführung des Stiftungsfestes und beim Auftritt anlässlich der Weihnachtsfeier der Rheumaliga im Landgasthof Rielmann in Samern im auslaufenden Jahr starke Akzente.

 

Brillemann als Chorleiterin sah das Wirken der Sänger im vergangenen Jahr als überaus positiv an. Die Beteiligung des Chores unter ihrer Leitung beim Konzertevent der Süstereschschule am Freitag, 31. März, im Theater der Obergrafschaft, das zurzeit in der Vorbereitungsphase steht, wird – dessen sind sich alle Mitwirkenden einig – ein weiteres Zeichen setzen. Der Chor ist, wie der 1. Vorsitzende Heinz-Albert Kerkdyk sagte, für das laufende Jahr gut aufgestellt und wird seine verschiedenen Vorhaben sicher umsetzen können.

 

Kerkdyk dankte allen Sängern für ihre große Bereitschaft in der Mitarbeit im Chor und lobte drei Sänger, die sich im vergangenen Jahr als besonders fleißig erwiesen hatten. Bei allen 43 möglichen aktiven Einsätzen waren Hans Grevinga, Günter Möring und Reiner Kochler anwesend und erhielten als „fleißigste Sänger“ aus der Hand des Vorsitzenden eine Ehrenurkunde überreicht. Platz zwei mit 40 Aktivtagen erreichten Wilfried Kässler, Karl-Robert Günther, Martin Kerkhoff und Manfred Voger. Auf 39 Einsätze brachten es Johann Wanning und Gerd Bökenfeld.

 

Das Mediengeschäft des Vereins nimmt schnell an Umfang und Intensität zu, waren sich die Verantwortlichen einig. Vor allem im digitalen Bereich schreite die Entwicklung voran, so die Versammlungsteilnehmer. Um dem Rechnung zu tragen, wurde auf Antrag des Vorstandes Ingo Braaksma in das neu geschaffene Amt des Pressewarts gewählt.

 

In seinem Jahresrückblick ließ Kerkdyk die Ereignisse noch einmal Revue passieren. Hocherfreut teilte er mit, dass der MGV „Eintracht“ sechs neue Sänger hinzugewinnen konnte. Möglicherweise zeigen sich drei weitere Kandidaten bereit, dem Gesang in der Gemeinschaft des MGV beizutreten. Das Champagnerkonzert im Frühjahr war Kerkdyk zufolge furios und verzeichnete einen sehr guten Zuspruch beim Publikum. Die Auftritte des Chores im Annaheim sowie bei der Bürgerhilfe in Schüttorf fanden bei den Bewohnern und deren Gäste großen Anklang. Auch die Mitwirkung des Chores beim Abschiedsgottesdienst von Pastor Ulrich Zeidler in der Gemeinde Ohne, war ein bedeutendes Ereignis (die GN berichteten). Alle sonstigen gesangintensiven Darbietungen des Chores bei den verschiedensten musikalischen Ereignissen, wie unter anderem bei Goldenen und Diamantenen Hochzeiten oder auch die Mitwirkung im ökumenischen Gottesdienst sowie das Stiftungsfest und der Jahresabschluss 2016, waren für die Sänger erfolgreich.

 

Einen lückenlosen Kassenbericht legte Frank Möring vor. Die Prüfer bescheinigten ihm eine sehr gute Arbeit, sodass ihm samt Vorstand

 

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25. Februar 2017

 

 

Männergesangverein „Eintracht“ verbindet Klassik und Moderne 

 Stehende Ovationen für Konzert in der reformierten Kirche

Stehende Ovationen zum Schluss: Der Männergesangsverein (MGV) „Eintracht“ hat am Sonntagnachmittag in der evangelisch-reformierten Kirche in Schüttorf ein abwechslungsreiches Neujahrskonzert gegeben und dabei großen Beifall vom Publikum erhalten.

 

Mit einem traditonellen „Sängergruß“ begann das Neujahrskonzert. Rund 150 Zuhörer waren in die reformierte Kirche in Schüttorf gekommen, um den Stimmen des Männerchores unter der Leitung von Inge Brilleman zu lauschen. „Wir haben ein spannendes musikalisches Programm für Sie vorbereitet“, kündigte MGV-Vorsitzender Heinz-Albert Kerkdyk in seiner kurzen Begrüßung an – und zu viel versprochen hatte er dabei nicht. Denn unter dem Leitsatz des Programms „Von Coldplay bis Verdi“ erwartete die Zuhörer ein abwechslungsreiches Konzert, das klassische und moderne Musik harmonisch miteinander verband.

 

Los ging es dabei mit dem klassischen Musikstück „Im Abendrot“ des Komponisten Franz Schubert. Der MGV „Eintracht“, immerhin bestehend seit 1879, unterstrich mit seiner modernen Interpretation des Werks, dass der Chor nicht nur zeitgemäß, sondern auch wandelbar ist. Im weiteren Verlauf des Konzerts führte der Schüttorfer Pastor Dr. Karl-Wilhelm ter Horst durch das Programm, der das Publikum mit Hintergründen zu den ausgewählte Liedern versorgte und über ihre Bedeutungen aufklärte. Unterstützt wurde der Schüttorfer Männergesangsverein bei dem Neujahrskonzert von befreundeten Musikern. So spielte unter anderem die Stadtkapelle aus Bad Bentheim unter der Leitung von Ivo Weijmans und ein Familienensemble der Familie Brilleman. Sängerinnen von „AdHoc-Vocals“, die sowohl solo als auch im Duett mit dem MGV einige Stücke zum Besten gaben, rundeten das Gesamtbild passend ab.

 

Für das Konzert hatte MGV-Chorleiterin Inge Brilleman eigenhändig eine Choreographie ausgearbeitet, die das Publikum immer wieder überraschte. So konzentrierte sich das Geschehen nicht auf einen festen Punkt, sondern es erklangen Stimmen aus verschiedensten Ecken der Kirche. Vom Publikum, das sich am Sonntagnachmittag aus Sicht der Verantwortlichen erfreulich aus Jung und Alt zusammensetzte, gab es dafür nach der Zugabe von „Dry Your Tears, Africa“ stehende Ovationen.

 

Bericht und Foto: André Partmann

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24. Januar 2017